BETRIEBSSTÄTTE IM AUSLAND 2017-02-23T14:52:05+00:00

BETRIEBSSTÄTTE IM AUSLAND

Steuern sparen und optimieren

Viele Unternehmen verlegen einen Teil ihrer unternehmerischen Aktivitäten ins steuergünstigere Ausland, um Steuern zu sparen und die Steuerlast des Unternehmens zu optimieren. Hierbei gibt es diverse Varianten eine Verlegung der Unternehmensaktivitäten ins Ausland vorzunehmen wie zum Beispiel die Gründung einer Betriebsstätte im Ausland oder aber auch die Etablierung einer Tochtergesellschaft im Ausland. Bei Gründung einer Tochtergesellschaft im Ausland stellt sich zunächst die Frage der Rechtsform der Gesellschaft- d.h. ob eine der deutschen Personengesellschaft oder eher eine der deutschen Kapitalgesellschaft ähnliche Form bevorzugt wird. Von dieser Entscheidung hängt im Wesentlichen auch die Besteuerung der Tochtergesellschaft im Ausland ab.

Die zweite Variante ist die Gründung einer Betriebsstätte im Ausland. Die Definition einer Betriebsstätte ist im nationalen deutschen Steuergesetz sowie auch in den Doppelbesteuerungsabkommen verankert und nahezu identisch. Gemäß § 12 AO ist eine Betriebsstätte eine feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit des Unternehmens dient. Dazu zählen Stätten, an denen sich die Geschäftsleitung befindet sowie Zweigniederlassungen, Fabrikationsstätten, Warenlager etc., welche dem Unternehmer zur Ausübung des Gewebes dienen. Hinsichtlich der Besteuerung werden diejenigen Gewinne, die mit der ausländischen Stätte erzielt worden sind, von der Besteuerung durch den deutschen Fiskus ausgenommen und in dem Betriebsstättenstaat versteuert, sofern ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und dem Betriebsstättenstaat besteht, welches die Freistellung dieser Gewinne in Deutschland, damit eine Doppelbesteuerung vermieden wird, regelt.

Dies ist steuerlich lohnend, wenn der Betriebsstättenstaat niedrigere Steuersätze als der deutsche Staat erhebt. Um diesen Steuervorteil zu genießen, muss man bestimmte Aspekte wie z.B. die Problematik der Verrechnungspreise berücksichtigen. Darüber hinaus muss für die Betriebsstätte eine eigene Buchführung erstellt werden sowie Steuererklärungen nach dem Recht des Betriebsstättenstaates angefertigt werden. Auch gilt es einzelne Sachverhalte steuerlich richtig zu analysieren und zu beurteilen wie z.B. die Zuordnung von Darlehen und Zinseinnahmen oder die Überführung von Wirtschaftsgütern aus dem inländischen Betrieb ins das Ausland. Wir, die Steuerberatungskanzlei Hakopians und Martin aus Essen, helfen Ihnen bei der Steuerplanung rund im Ihre Auslandsaktivitäten und stehen Ihnen in allen Fragen unterstützend zur Seite. Dabei ist es irrelevant, ob Sie eine Gründung einer Tochtergesellschaft oder die Etablierung einer Betriebsstätte im Ausland vorziehen. Vor dem Beginn von Unternehmensaktivitäten im Ausland ist die Planung das A und O und ein essentieller Faktor, welcher nicht umgangen werden sollte, um auch alle steuerbeeinflussenden Faktoren zu analysieren und stets präsent zu haben.

BEI FRAGEN UND ANREGUNGEN 

Kontaktieren Sie uns!